Wer nach dem Prinzip handelt, Sparen, koste es was es wolle, der hat eines nicht verstanden: Keinen Anwalt zu Rate zu ziehen, ist am Ende am teuersten. Unsere    Gebühren    und   Auslagen,    die    wir    Ihnen    gegenüber    liquidieren,    sind gesetzlich   im   Rechtsanwaltsvergütungsgesetz   (RVG)   und   in   im   dazugehörigen Vergütungsverzeichnis (VV zum RVG) festgelegt. Für     unsere     Inanspruchnahme     als     Fachanwälte     entstehen     Ihnen     keine zusätzlichen Kosten. Soweit    wir    nicht    gesetzliche    Vertragsrahmengebühren    erheben,    richten    sich unsere Gebühren nach dem Gegenstandswert. In    arbeitsgerichtlichen    Urteilsverfahren    des    ersten    Rechtszugs    besteht        kein Anspruch   der   obsiegenden   Partei   auf   Entschädigung   wegen   Zeitversäumnis   und auf   Erstattung   der   Kosten   für   die   Zuziehung   eines   Prozeßbevollmächtigten   oder Beistands. Anwaltskosten werden mithin nicht ersetzt.

Beratungen

Für      anwaltliche      Beratungsleistungen      sind      gesetzliche      Gebühren      nicht vorgesehen. Vielfach   werden   anwaltliche   Beratungen   zu   einem   billigen   Festpreis,   teilweise schon      für      20,00      EUR      angeboten.      Betriebswirtschaftlich      kann      eine Beratungsleistung   zu   einem   solch   geringen   Entgelt   nicht   angeboten   werden,   weil damit   nicht   einmal   die   Kosten   gedeckt   werden.   Nach   nur   7   Minuten   Beratung übersteigen bei uns die Kosten die Einnahmen. Solche Angebote   lohnen   sich   für   den Anwalt   betriebswirtschaftlich   nur,   wenn   das Beratungsgespäch   ausschließlich   dem   Ziel   dient,   dem   Mandanten   eine   Leistung aufzuschwatzen,   für   die   gesetzliche   Gebühren   gelten.   Und   dann   wird   es   am Ende    teuer,    wenn    die    weitere    Leistung    für    den    Rechtssuchenden    gar    nicht notwendig oder auch nur sinnvoll ist. Es   ist   nicht   unser   Stil,   Sie   in   7   Minuten   abzufrühstücken   oder   Ihnen   anwaltliche Leistungen aufzuschwatzen, die Sie gar nicht benötigen. Deshalb   bieten   wir   reine   Beratungsleistungen,   die   nicht   mit   anderen   anwaltlichen Tätigkeiten    zusammenhängen,    z.B.    der    außergerichtlichen    oder    gerichtlichen Interessenwahrnehmung,    nach    Aufwand    zu    einem    vertraglich    vereinbarten Stundensatz an. Unseren   Stundensatz   haben   wir   betriebswirtschaftlich   kalkuliert   und   legen   Ihnen die   Kalkukation   in   der   Stundensatzvereinbarung   offen.   TANSPARENZ   wird   bei uns groß geschrieben. Die   Berechnung   nach Aufwand   ermöglicht   es,   Sie   so   zu   beraten,   wie   es   in   Ihrem konkreten Fall erforderlich ist, damit alle Ihre Rechstfragen beantwortet sind. Da     die     Berechnung     nach     Aufwand     betriebswirtschaft     kalkuliert     ist,     ist sichergestellt,   dass   Sie   nur   die   Leistungen   erhalten,   die   Sie   auch   tatsächlich benötigen. Unterstützung bei den Kosten - Beratungs- und Prozesskostenhilfe Wenn Sie sich die anwaltliche Beratung finanziell nicht leisten können, müssen Sie nicht auf die Durchsetzung Ihrer Rechte verzichten. Dafür sorgen die Beratungshilfe sowie die Prozesskostenhilfe.  

Beratungshilfe

  Bei    geringem    Einkommen    besteht    die    Möglichkeit,    sich    auf    Kosten    der Landeskasse      außergerichtlich      beraten      zu      lassen.      Hierzu      muss      ein Beratungshilfeschein   beim   zuständigen   Gericht   (in   der   Regel   das Amtsgericht,   in dessen   Gerichtsbezirk   der   Wohnsitz   liegt)   beantragt   werden.   Das   Gericht   prüft dann,   ob   eine   außergerichtliche   Beratung   durch   einen   Rechtsanwalt   notwendig ist     und     ob     Sie     die     hierfür     erforderlichen     finanziellen     Mittel     nach     Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen können.   Mit   dem   Beratungshilfeschein   können   Sie   dann   zu   einem   Rechtsanwalt   Ihrer Wahl   gehen   und   sich   außergerichtlich   beraten   und   gegebenenfalls   vertreten lassen.    Der   Anwalt    darf    dann    höchstens    15,00    Euro    zzgl.    der    gesetzlichen Mehrwertsteuer   von   Ihnen   verlangen.   Alle   weiteren   Kosten   muss   er   gegenüber der Landeskasse abrechnen. Wichtig:   Die   Beratungshilfe   muss   in   Sachsen-   Anhalt   beantragt   werden,   bevor Sie   einen   Anwalt   aufsuchten.   Lassen   Sie   sich   nicht   vom   Rechtspfleger   des Amtsgerichts   abwimmeln   mit   dem   Hinweis,   die   Beratungshilfe   kann   auch   der Anwalt    beantragen.    Die    Gerichte    sind    verpflichtet,    Ihnen    bei    Vorliegen    der Voraussetungen,   einen   Beratungshilfeschein   zu   erteilen.   Denn   wenn   Sie   erst einen   Anwalt   aufsuchen,   wird   Ihr   Gesuch   abgelehnt   mit   der   Begründung,   Sie hätten erst die Beratungshilfe beantragen müssen. Angelich   sind   die   Kosten   der   Beratungshilfe   in   Sachsen   -   Anhalt   in   den   letzten Jahren    erheblich    gestiegen.    Deshalb    versuchen    die    Gerichte    -    auch    mit unlauteren Mittel - Ihnen ihr Recht auf Beratungshilfe zu verwehren.  

Prozesskostenhilfe /

Verfahrenskostenhilfe

Von   Verfahrenskostenhilfe   wird   in   Familiensachen   gesprochen,   in   allen   anderen Rechtssachen  von Prozesskostenhilfe. Ansonsten gibt es keine Unterschiede. Ist   jemand   nach   seinen   persönlichen   und   wirtschaftlichen   Verhältnissen   nicht   in der   Lage,   die   Kosten   eines   Prozesses   zu   tragen   und   bietet   die   beabsichtigte Rechtsverfolgung   hinreichend   Aussicht   auf   Erfolg,   so   kann   ihm   das   Gericht   auf Antrag   Prozesskostenhilfe   gewähren.   Dies   bedeutet,   dass   man   von   der   Zahlung der    Gerichtskosten,    der    Kosten    des    eigenen   Anwalts    und    den   Auslagen    für Zeugen     und     Sachverständige     befreit     ist.     Diese     übernimmt     dann     die Landeskasse.    Soweit    Ihre    Einkommensverhältnisse    es    zulassen,    kann    das Gericht    anordnen,    dass    die    Kosten    von    Ihnen    in    monatlichen    Raten    (so genannte      Prozesskostenhilfe      mit      Ratenzahlung)      an      die      Landeskasse zurückzuzahlen sind.   Das   Gericht   kann   jedoch   vier   Jahre   lang   nach   der   rechtskräftigen Entscheidung   überprüfen,   ob   eine   Änderung   Ihrer   persönlichen und     wirtschaftlichen     Verhältnisse     eingetreten     ist     und     die verauslagten Kosten von Ihnen erstattet verlangen. Das Antragsformular mit Ausfüllhinweisen finden Sie hier. Antrag auf Prozesskostenhilfe mit Ausfüllhinweisen zum download Antrag auf Verfahrenskostenhilfe mit Ausfüllhinweisen zum download Bitte    denken    Sie    daran,    dass    die    erforderlichen    Belege    in Ablichtung   beizufügen   sind.   Füllen   Sie   die   Erklärung   über   Ihre persönlichen   und   wirtschaftlichen   Verhältnisse   aus   und   bringen Sie beides zu Ihrem Termin in unserer Kanzlei mit. Wir beantragen dann für Sie die Prozesskostenhilfe.
Janssen und Zerlin Rechtsanwälte und Fachanwälte Anwaltskosten